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7 Fragen zu Beschlüssen des Betriebsrats | Nachrichten für Betriebsräte

Kann der Betriebsrat per Videokonferenz Beschlüsse fassen? Was gilt bei spontanen Änderungen der Tagesordnung? Darf der Vorsitzende auch eigenmächtig handeln? Die Antworten auf diese und vier weitere Fragen haben wir für Sie hier zusammengestellt. Und für alle, die noch mehr wissen wollen, empfehlen wir unsere Neuerscheinung

Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein Aufsatz des Bund-Verlag. Eine gute Schnellübersicht über die Beschlussfassung des Betriebsrats.

Das Mitarbeitervertretungsgesetz lässt allerdings abweichend vom Betriebsverfassungsgesetz auch fernmündliche Beschlüsse und Beschlüsse im Umlaufverfahren zu. Hierfür ist aber eine entsprechende Regelung in einer Geschäftsordnung zwingend.

Wir empfehlen Mitarbeitervertretungen aber Beschlüsse ausschließlich – wie auch im Betriebsverfassungsgesetz – in Sitzungen zu fassen.

Quelle: 7 Fragen zu Beschlüssen des Betriebsrats | Nachrichten für Betriebsräte

„Das ganze System ist krank“

Mit dieser Überschrift veröffentlichte die Saarbrücker Zeitung ein sehr lesenswertes Interview mit dem Klinikseelsorger Hermann-Josef Mayers.

„Die Situation der Pflege am Krankenbett ist katastrophal. Die Gesundheitsreformen der vergangenen 20 Jahre haben dazu geführt, dass wir heute mit Minimalbesetzung am Krankenbett pflegen. Auf dem Rücken der Schwestern und Pfleger wird ein radikales Spardiktat ausgetragen. Damit wird ein ganzer Berufsstand kaputtgemacht, physisch wie psychisch. Dauerhaft über die eigene Leistungsgrenze gehen zu müssen, kann nur krank machen. Das ganze System ist krank.“

Mayers kritisiert vor allem die Politik, der er einen fehlenden Willen zur Umsteuerung bescheinigt. Aber auch die Mitarbeitervertretungen in kirchlichen Einrichtungen und die Kirchenleitungen entgehen seiner Kritik nicht:

Bislang habe ich keine einzige öffentliche Stellung-nahme der kirchlichen Mitarbeitervertretungen gelesen, die die Missstände offen beim Namen nennt. Sie schweigen. Bei den kirchlichen Trägern braucht es eine neue Grundsatzdiskussion über den „dritten Weg“, der diese menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen nicht verhindert hat. Die Kirchenleitungen haben die Probleme bislang völlig ignoriert, gemäß dem Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf!

Wer das komplette Interview lesen möchte, wird hier fündig.

Neue App der Hans-Boeckler-Stiftung

Viele werden die Print-Ausgabe des MITBESTIMMUNG-Magazins der Hans-Böckler-Stiftung kenn. Es wird über Wirtschaft und Politik aus der Sicht der Arbeitnemerinnen und Arbeitnehmer. Das macht die Stiftung sechsmal im Jahr.

Zusätzlich gibt es jetzt auch noch die kostenlose Magazin-App für iOS und Android. Alle 2-Wochen ergänzt die App die Printausgabe mit neuen Inhalten.

Die App ist im iOS App Store und im Google Play Store kostenfrei erhältlich.

„Hoffe das alle verbrennen“ – fristlose Kündigung rechtmäßig – Kanzlei Blaufelder

Wer öffentlich in einem Facebook-Kommentar auf den Brand eines Flüchtlingswohnheims mit der Hoffnung auf Tote reagiert, muss mit einer fristlosen Kündigung rechnen. Wie das Landesarbeitsgericht (LAG) Hamm am Dienstag, 30.08.2016, mitteilte, ist ein wegen entsprechender volksverhetzender Äußerungen gekündigter 48-jähriger Bergmechaniker seinen Job endgültig los.

Quelle: „Hoffe das alle verbrennen“ – fristlose Kündigung rechtmäßig – Kanzlei Blaufelder

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