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Stressauslöser beim ärztlichen Personal aufspüren

Auch wenn die durchschnittliche Arbeitszeit von Klinikärztinnen und -ärzten zurückgegangen ist, bringt ihr Arbeitsalltag nach wie vor zahlreiche Belastungen mit sich. Zu den typischen Stressauslösern gehören unter anderem Schwachstellen bei der Arbeitsorganisation, schwierige Interaktionen mit Patienten sowie Probleme bei der Zusammenarbeit mit Kollegen und Vorgesetzten. Um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit ihres ärztlichen Personals schützen und fördern zu können, müssen Kliniken die Schwachpunkte in ihrem Haus kennen. Ermitteln lassen sich diese mit einer stressbezogenen Arbeitsanalyse, die die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) zusammen mit der Universität Hamburg entwickelt hat.

Mit dem Instrument werden zum einen die stressrelevanten Arbeitsmerkmale der ärztlichen Belegschaft erfasst und zum anderen die vorhandenen Ressourcen identifiziert. Auf die Untersuchungsergebnisse aufbauend lassen sich dann gezielte Maßnahmen treffen, um die Arbeitsbedingungen der beschäftigten Ärztinnen und Ärzte zu verbessern. Die Kliniken können die Befragung einschließlich der Auswertung selbst durchführen. Unter www.bgw-online.de, Suchstichwort ISAK, finden sie kostenfrei sämtliche Materialien – neben dem Fragebogen selbst unter anderem eine ausführliche Anleitungsbroschüre und eine Software für die Auswertung.

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