Suche
  • MAV-Blog ist eine Site des Teamer-Arbeitskreises
  • "Kirche" beim DGB-Bildungswerk NRW e.V.
Suche Menü

Sturz bei der Weihnachtsfeier als Arbeitsunfall? – Kanzlei Blaufelder

Betriebsfeiern verbessern das Arbeitsklima und stehen in der Regel unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Unfallschutz muss nach einem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) in Kassel vom Dienstag, 05.07.2016, grundsätzlich auch dann gewährt werden, wenn Beschäftigte einer einzelnen Abteilung „im Einvernehmen“ mit der Unternehmens- oder Dienststellenleitung eine Feier durchführen (AZ: B 2 U 19/14 R). Dabei sei dann auch nicht die Anwesenheit des Chefs erforderlich, ein mitfeiernder Abteilungs- oder Teamleiter reiche aus, so die Kasseler Richter. Sie rückten damit von ihrer bisherigen Rechtsprechung ab.

Quelle: Sturz bei der Weihnachtsfeier als Arbeitsunfall? – Kanzlei Blaufelder

Heimlicher Mittschnitt eines Personalgesprächs durch den Arbeitnehmer rechtfertigt die Kündigung | beck-community

Dass der Arbeitgeber seine Arbeitnehmer nicht heimlich überwachen und beispielsweise Videoaufzeichnungen anfertigen darf, ist in diesem Blog bereits oft thematisiert worden. Das LAG Rheinland-Pfalz hatte sich jetzt mit der – umgekehrten – Frage zu beschäftigen, ob ein Arbeitnehmer heimlich auf seinem Smartphone ein Personalgespräch mitschneiden darf, das sein Vorgesetzter mit ihm führt.

Quelle: Heimlicher Mittschnitt eines Personalgesprächs durch den Arbeitnehmer rechtfertigt die Kündigung | beck-community

ver.di fordert mehr Personal für die Altenpflege

Anlässlich der am Mittwoch beginnenden Gesundheitsministerkonferenz bekräftigt die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ihre Forderung nach mehr qualifiziertem Personal in der Altenpflege. Nur mit zusätzlichem Personal könne der mit der jüngsten Pflegereform beschlossene neue Pflegebedürftigkeitsbegriff ab 2017 tatsächlich in die Praxis umgesetzt werden, betonte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler. „Es ist überfällig, dass auch demenziell Erkrankte künftig ausreichend Unterstützung bekommen. Niemand wird ernsthaft behaupten, dass das mit dem schon heute viel zu schlechten Personalschlüssel zu stemmen ist“, so Bühler. Die Gesundheitsministerkonferenz tagt am 29./30. Juni 2016 in Rostock-Warnemünde. Am Rande der Konferenz werden betroffene Beschäftigte am 29. Juni im Rahmen einer ver.di-Aktion unter dem Motto ‚Die Altenpflege geht baden‘ gegen die hohe Belastung in ihrem Beruf demonstrieren.

„Die Beschäftigten in der Pflege versuchen immer wieder, das fehlende Personal durch persönliches Engagement auszugleichen. Sie wollen ihre Arbeit gut machen. Viele werden durch die ständige Überforderung krank“, sagte Bühler. „Es ist unverantwortlich, ihnen ohne entsprechende Personalaufstockung noch mehr Verantwortung aufzubürden. Die Personalschlüssel in der stationären Altenpflege müssen unverzüglich verbessert werden, damit die neuen Leistungen bei den Pflegebedürftigen ankommen.“ Insgesamt seien für die nächsten vier Jahre 800 Millionen Euro für mehr Pflegekräfte vorgesehen. „Jetzt sind die Länder gefordert, die Personalschlüssel anzuheben und den Weg für eine gute Pflege frei zu machen“, betonte Bühler. Die Forderung privater Pflegekonzerne, die Fachkraftquote von heute 50 Prozent noch weiter abzusenken, kritisiert ver.di scharf: „Gute Pflege braucht mehr qualifiziertes Personal, nicht weniger.“

ver.di weise schon seit Jahren darauf hin, dass mehr Personal nötig und die Belastungsgrenzen der Beschäftigten längst überschritten seien. Die Folgen seien Krankheit und hohe Fehlzeiten sowie der frühzeitige Ausstieg aus dem Job. Dies schwäche die Altenpflege insgesamt und belaste die Pflegebedürftigen ebenso wie ihre Angehörigen. Nur mit entlastenden Maßnahmen für das Pflegepersonal werde es gelingen, den Bedarf an Fachkräften in der Zukunft zu decken und die Beschäftigten gesund im Beruf zu halten.

Quelle: ver.di-Pressemitteilung

Verhaltensbedingte Kündigung – und der dem Betriebsrat verschwiegene Kündigungsgrund | Rechtslupe

Besteht beim Arbeitgeber ein Betriebs- oder Personalrat kann das Gericht nur diejenigen Kündigungsgründe für die Rechtfertigung der Kündigung heranziehen, die der Arbeitgeber auch gegenüber dem Betriebs- oder Personalrat als Grund zur Kündigung vorgetragen hat.

Quelle: Verhaltensbedingte Kündigung – und der dem Betriebsrat verschwiegene Kündigungsgrund | Rechtslupe

Seite 30 von 85« Erste...1020...2829303132...405060...Letzte »