Suche
  • MAV-Blog ist eine Site des Teamer-Arbeitskreises
  • "Kirche" beim DGB-Bildungswerk NRW e.V.
Suche Menü

Internationaler Tag der Pflegenden: Aktion Überstundenberg

Mehr als acht Millionen Überstunden in Krankenhäusern in NRW

Mehr als acht Millionen Überstunden schieben die Beschäftigten in Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen vor sich her. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Befragung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di). Das Problem ist nicht auf Nordrhein-Westfalen beschränkt. In ganz Deutschland sind es 35,7 Millionen Überstunden. Pro Person sind das 32,5 Überstunden, die bis zum Ende des ersten Quartals 2016 nicht durch Freizeit oder Geld ausgeglichen waren.

Diese Zahlen machen deutlich, was Pflegende und Beschäftigte schon lange ahnen: Ohne ihr zusätzliches Engagement würde das System Krankenhaus nicht mehr funktionieren. Um die Versorgung der Patient/innen und Bewohner/innen gewährleisten, werden Überstunden systematisch eingeplant. Allein die zu viel geleistete Arbeitszeit würde rund 4.000 zusätzliche Stellen rechtfertigen. So viel zusätzliches Personal wäre nötig um den Überstundenberg in NRW innerhalb eines Jahres abzutragen. Der grundsätzliche massive Personalmangel wäre damit nicht behoben. Read more

Große Gefahr! Anzeige der Elternzeit per Fax oder E-Mail unwirksam. Kündigung droht! – Kanzlei Blaufelder

Arbeitnehmer müssen ihre beabsichtigte Elternzeit beim Arbeitgeber schriftlich mit eigenhändiger Unterschrift anzeigen. Eine E-Mail oder ein Fax entsprechen nicht dem gesetzlich geforderten Schriftformerfordernis, urteilte am Dienstag, 10.05.2016, das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt (AZ: 9 AZR 145/15). Die Elternanzeige ist in einem solchen Fall grundsätzlich unwirksam.

Quelle: Große Gefahr! Anzeige der Elternzeit per Fax oder E-Mail unwirksam. Kündigung droht! – Kanzlei Blaufelder

Die Mär von der generellen Abfindung im Arbeitsrecht | Rechtsanwältin Simone Weber

Das Märchen im Arbeitsrecht:  „Abfindung gibt es bei jeder Kündigung“

Immer wieder höre ich im Rahmen meiner Beratung: „Ich bin gekündigt worden, dann habe ich auf jeden Fall einen Anspruch auf eine Abfindung.“  Die Mär Kündigung = Abfindung hält sich anscheinend sehr hartnäckig. Nein, es gibt keinen Rechtssatz, wonach ein Arbeitnehmer bei Ausspruch einer Kündigung in jedem Fall eine Abfindung von dem Arbeitgeber erhält.

Quelle: Die Mär von der generellen Abfindung im Arbeitsrecht | Rechtsanwältin Simone Weber

Bereitschaftsdienst: Anspruch auf Mindestlohn? | Rechtsindex

Seit Januar 2015 müssen Arbeitgeber grundsätzlich einen Lohn von brutto mindestens 8,50 Euro/Stunde zahlen. Damit soll erreicht werden, dass Beschäftigte wenigstens ein Monatseinkommen oberhalb der gesetzlichen Pfändungsfreigrenze – also in Höhe eines Existenzminimums – verdienen.
Vor allem in Ärzte- und Pflegeberufen werden Arbeitnehmer zum Bereitschaftsdienst eingeteilt. Dieser wird jedoch zumeist geringer vergütet, als die normalerweise zu leistende Arbeit – der Stundenlohn liegt häufig sogar unter 8,50 Euro/Stunde. Dabei schreibt § 1 II 1 Mindestlohngesetz (MiLoG) eigentlich vor, dass in der Regel jede Zeitstunde mit mindestens 8,50 Euro zu vergüten ist. Können Beschäftigte diesen Betrag daher auch beim Bereitschaftsdienst verlangen?

Quelle: Bereitschaftsdienst: Anspruch auf Mindestlohn? | Rechtsindex

Unmittelbare Benachteiligung transsexueller Stellenbewerber | Rechtslupe

Für einen Entschädigungsanspruch nach § 15 Abs. 2 AGG muss eine Stellenbewerberin nicht „behaupten“, für den Arbeitgeber sei ihre Transsexualität offensichtlich gewesen oder von diesem angenommen worden. Die Stellenbewerberin muss nach § 22 AGG vielmehr nur Indizien vortragen und im Bestreitensfall beweisen, die mit überwiegender Wahrscheinlichkeit darauf schließen lassen, sie sei vom Arbeitgeber als transsexueller Mensch wahrgenommen und deshalb benachteiligt worden.

Quelle: Unmittelbare Benachteiligung transsexueller Stellenbewerber | Rechtslupe

Seite 30 von 81« Erste...1020...2829303132...405060...Letzte »